Dies ist das Archiv vom Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung Ahaus. 
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Die aktuelle Seite des Berufskollegs befindet sich unter www.bwv-ahaus.de

Zum Abschluss des Projektes „Bewerbung“ fanden am im Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Ahaus und in Gronau bereits zum 16. Mal die praxisbezogenen und daher bei den Schülerinnen und Schülern beliebten, aber auch „gefürchteten“ Vorstellungsgespräche mit den Personalchefs aus der freien Wirtschaft statt.

Die Wirtschaftsfachleute gaben wichtige Tipps an die Schülerinnen und Schüler weiter.

Folgende Personalfachkräfte beteiligten sich an diesem Projekt:

·         Frau Pöpping von der Firma PlanET Biogastechnik GmbH -

für den Ausbildungsberuf Industriekaufmann/-frau

·         Frau Fürstenau-Bröcker -

für den Ausbildungsberuf Industriekaufmann/-frau

·         Frau Upgang von der Firma ter Hürne GmbH & Co. KG -

für den Ausbildungsberuf Industriekaufmann/-frau

·         Frau Hörst von der Firma Pfreundt GmbH -

für den Ausbildungsberuf Industriekaufmann/-frau

·         Herr Hemsing von der Volksbank Gronau-Ahaus -

für den Ausbildungsberuf Bankkaufmann/-frau,

·         Frau Schäper von der Sparkasse Westmünsterland -

für den Ausbildungsberuf Bankkaufmann/-frau,

·         Herr Wolbeck von der Barmer GEK -

für den Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen

·         Herr Sessing von der AOK NordWest -

für den Ausbildungsberuf Sozialversicherungsfachangestellte/r

·         Herr Korthues von der Firma Kurt Pietsch GmbH & Co.KG -

für den Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel

·         Herr Laurich von den SVS-Versorgungsbetrieben GmbH -

für den Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Büromanagement

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich in den Wochen vor diesem Projekttag in den Fächern Deutsch und Informationsverarbeitung zum Thema Bewerbungsverfahren und Vorstellungsgespräche für verschiedene kaufmännische Berufe vorbereitet. Jede Schülerin und jeder Schüler hat für sich persönlich eine vollständige Bewerbungsmappe erstellt.

Drei Schülerinnen oder Schüler aus jeder der beteiligten Klassen stellten den Personalfachleuten ihre Bewerbungsmappen als Grundlage für ein simuliertes Bewerbungsgespräch vorab zur Verfügung. Die „Praktiker“ analysierten kritisch die Unterlagen der Jugendlichen und führten dann mit den entsprechenden Schülerinnen und Schülern vor der jeweiligen Klasse Vorstellungsgespräche.

Ca. 260 Schülerinnen und Schüler aus den Schulstandorten Ahaus, Stadtlohn und Gronau erhielten wertvolle Tipps für ihren beruflichen Einstieg. Wie wichtig die Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch ist, erfuhren die Schüler von den Personalern. Jedes Vorstellungsgespräch ist anders, aber wenn man sich an einige grundlegenden Dinge hält, kann im Ernstfall fast nichts mehr schiefgehen.

Neben dem Gesamteindruck und natürlich der Qualifikation sind die Fragen im Vorstellungsgespräch entscheidend – oder vielmehr die Antworten. Dabei will der Arbeitgeber so viel wie möglich erfahren: Persönlichkeit, Charakter, Gewohnheiten, Vorlieben, Motivation, Stärken und Schwächen und vieles mehr. Jeder Frage-/Antwortkomplex ist wie ein Mosaiksteinchen, das sich in das Gesamtbild fügt.

Natürlich gibt es eine Reihe von Fragen, die nahezu jeder Bewerber zu hören bekommt.

·         Wie sind Sie auf diesen Beruf gekommen?

·         Was wissen Sie über unser Unternehmen?

·         Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

·         Warum sollen wir Sie einstellen?

·         Was sind Ihre persönlichen Stärken und Schwächen?

Gut ist, wenn angehende Auszubildende sich hierauf intensiv vorbereiten. Insgesamt erkannten die Schülerinnen und Schüler, dass ein Bewerbungsgespräch durchaus planbar ist und sie bei guter Vorbereitung viele Fragen souverän und kompetent beantworten können.

Das A und O eines Bewerbungsgespräches ist eine gute Vorbereitung. Natürlich ist eine fehlerlose vollständige Bewerbungsmappe Grundvoraussetzung, denn die Bewerbungsmappe sei die Eintrittskarte zum Vorstellungsgespräch, erklärte Herr Hemsing, Bereichsleiter Personal von der Volksbank Gronau-Ahaus den Schülerinnen und Schülern, denn Bewerbung heißt „Werbung in eigener Sache“.

Die Personalfachkräfte bemerkten, dass sie die gesehenen Kandidaten für eine Einstellung durchaus in die engere Wahl nehmen würden. Aus Sicht der „Praktiker“ und der beteiligten Lehrer sowie der Schüler erwies sich das Projekt Bewerbung wieder einmal als gelungene Veranstaltung; es ist eine Chance Erfahrungen zu sammeln, um sie später bei der eigenen Bewerbung gezielt nutzen und einsetzen zu können.